Modulbau

Als wir damit begonnen hatten zur Weihnachtsausstellung 2002 die Anlage aufzubauen, habe ich darauf bestanden, dass sie mit einem neuen Gleisplan aufgebaut wird. Nach langem Überlegen und Probieren, ergab sich dann die endgültige Anordnung der Module. Wer schon mal eine Modulanlage aufgebaut hat, wird das Problem kennen. Hier und da gibt es eine Lücke, für die man einfach kein Modul hat. Wir benötigten bei der Ausstellung unter anderem ein 60 cm langes Modul für die zweigleisige Strecke.

Unser Vorsitzender hat den Unbterbau fertig gemacht. Dabei hatte er sich überlegt, dass immer nur Wiese ja langweilig wird und er hatte noch eine Brücke übrig, die er in das Modul einbaute. Wir standen unter starkem Zeitdruck, da das Modul erst ca. 1 1/2 Wochen vor der Ausstellung gebaut wurde. Als ich das Modul zum ersten mal gesehen habe, waren die Holzarbeiten fertig, die Brücke eingebaut, der Unterbau der Landschaft war fertig und die Schienen waren bereits verlegt und unser Vorsitzder wartete nun darauf, dass der Schotter trocken wurde. Ich sah mir das Modul an und fragte ihn, was er unter der Brücke machen wollte. Bäche hatten wir schon drei Stück. Da kam mir dann die Idee mit der still gelegten Bahnstrecke. Ich habe ihn dann gebeten die Landschaftsgestaltung des Moduls übernehmen zu dürfen.

Der Unterbau besteht aus Fliegengitter, dass mit Küchenkrepp überklebt wurde. Dazu wird das Papier mit einem Wasser Leim Gemisch eingeträufelt oder gesprüht. Weitere Informationen zu diesen Themen finden Sie im Kapitel Unterbau.

Das Küchenpapier wurde von mir mit Wasserfarbe braun angemalt und die Gipsfelsen wurden mit Leim aufgeklebt.

Nachdem der Leim fest geworden ist, wurden die Zwischenräume zwischen den Felsteilen ausgespachtelt. Dazu kann man Fugenfüller oder Gips benutzen. Gips wird allerdings sehr schnell fest.

Nähere Informationen zum Anmalen von Gipsfelsen finden Sie im Kapitel Gips unter “Farbliche Gestaltung”.

Nachdem die Felsen angemalt sind geht es an die Begrünung. In der Regel nehmen die Flächen, die nachträglich gespachtelt wurden die Farbe nicht so gut an. Um dieses etwas zu verstecken, werden die Fugen, die nicht richtig zugespachtelt wurden, die Stellen, die die Farbe nicht so angenommen haben und ein paar der Vorsprünge mit Leim eingestrichen und mit Streumaterialien bestreut. Dazu eignen sich Schotter- und Felsbruch Streumaterial, sowie natürlich Gras in verschiedenen Farben und Körnungen. Gras sollte allerdings über den Schotter und Felsbruch gestreut werden. Nachher sollte man alles noch einmal mit Wasser Leim gemisch einträufeln. Dies geht besonders gut mit einer Pipette oder eine Spritze.

An manchen Stellen ist es schwierig das Streumaterial aufzutragen. Dazu gibt es einen Trick. Nehmen Sie z.B. einen Bierdeckel und knicken Sie ihn in der Mitte. Etwas Streumaterial in die Mitte füllen und vorsichtig klopfen. An ganz besonders schwer zugänglichen Stellen kann man auch leicht pusten.

Das fertige Ergebnis:

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