Notausgang 1

Der Eggetunnel hat zwei Notausgänge, die in einem Abstand von ca. 950 m liegen. Auf der Herbramer Seite wurde der Notausgang als senkrechter Schacht und auf der Willebadessener Seite als waagerechter Stollen ausgeführt.

Die Notausgänge liegen beide in der östlichen Tunnelwand.

Der Schacht hat eine Tiefe von 43 m und einen Durchmesser von 6 m. Die Verbindung vom Tunnel zum Schacht stellt ein ca. 10 m langer Querschlag her. Als oberer Abschluß des Schachtes ist eine Einhausung von ca. 8 x 8 m vorgesehen.

Die folgenden Bilder zeigen den Schacht nach der ersten Ausbauphase. Die Wände sind mit Spritzbeton befestigt.

Dies ist der Eingang zum Notausgang auf der Herbramer Seite des Tunnels. Er ist ein senkrechter Schacht mit einer Tiefe von 44m. Durch den Brand im Tauern – Tunnel wurden die Sicherheitsbestimmungen für den Tunnelbau geändert, und der Notausstieg musste vergrößert werden. Dazu wurde er zugeschüttet und mit einem Bagger ausgebaggert, der sich in den Schacht hinuntergearbeitet hat. Nachher wurde er mit einem Kran wieder herausgeholt.

In einer Staubwolke sieht man einen Bagger unten im Schacht.

Hier erst mal eine Zeichnung vom Schacht. Er zeigt die Richtungen, Anzahl der Treppen, Aufzugtüren usw. wie sie beim Original sind. In der Mitte des Schachtes wurde eine Fahrstuhlschacht betoniert und eine Wendeltreppe führt außenrum in die Tiefe.

Die Treppen wurden aus Fertigelementen zusammengesetzt. Die gesamte Treppe besteht aus 30 Elementen und somit 300 Stufen. Die gesamte Treppe hat eine Höhe von 43m.

Dies ist der Zugang zur Treppe und dem Fahrstuhlschacht. Man erkennt den großzügig angelegten Rettungsplatz, auf dem im Notfall die Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge Platz haben.

Man erkennt hier die beiden Abgänge vom Tunnel. Der Linke ist ein Blindstollen, der ca. 5m lang ist und in dem Sicherheitstechnik, Stromversorgung, Steuerungen usw. untergebracht werden.

Wenn man sich die Größenverhältnisse zu der Person im Bild ansieht, bekommt man einen Eindruck davon, wie riesig der Tunnel ist. Die Fläche des Tunnelquerschnitts beträgt 126 – 144 Quadratmeter.

Der Blindstollen hat den gleichen Durchmesser wie der runde Ausschnitt in der Tunnelwand. Es wurde nur eine Wand für die Tür eingemauert. Hinter dem Blindstollen, also hinter dem Holzbrett am Ende, befindet sich die Treppe. Deshalb ist er in der Zeichnung auch nicht zu sehen.

Die Rohre, die man unten im Bild sieht, beginnen oben vor der Rundung und gehen schräg auf die zu sehenden Öffnungen zu. Die gleiche Anordnung findet man gegenüber auf der anderen Tunnelseite. Vermutlich sollen dort später Kabel durchgelegt werden.

Dieses Bild sieht man, wenn man in die rechte Röhre in der Tunnelwand geht. Dieser Gang verläuft im rechten Winkel vom Tunnel weg. Am Ende geht es links ab. Dann geht man auf die Treppe zu:

Hier vorne in den Rahmen wird später einmal eine Tür eingesetzt, um zu verhindern, dass der Rauch in dem Fahrstuhlschacht und dem Treppenhaus hoch ziehen kann.

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