Bunker

Der Bunker

Die große Bunkeranlage, die man in Herbram – Wald noch sehen kann, war die Benzin – Pump – Station. In diesem Bunker standen die Pumpen, die die Kraft- und Schmierstoff aus den Zügen in die Hochbehälter und die fertigen Stoffe wieder zurück in die Züge oder in die Abfüllanlagen pumpte. Der Standort war günstig, weil die Pumpstation ja direkt bei den Hochbehältern war.

Der Bunker hatte zwei Eingänge. Einen auf der Nord- und einen auf der Südseite. Der auf der Nordseite führte vorher noch über eine kleine Brücke. Die Brücke und die Eingänge sind noch vorhanden. Am Nordeingang konnte man sehen, dass jemand versucht hat, den Eingang aufzugraben. Vermutlich wurde der Bunker von innen gesprengt. Die stabile Decke, die aus rund einem halben Meter dicken Srahlbeton besteht ist total eingestürzt. Mit etwas Phantasie kann man noch eine Lüftung und verschiedene Öffnungen erkennen. Der Grundriss der Anlage ist leider nicht mehr zu erkennen. Dies liegt einmal daran, dass die Sprengung doch für eine schöne Unordnung gesorgt hat und daran, dass die Nadeln der Bäume das Ganze doch etwas unsichtbar gemacht haben.

Ein Blick auf den eingewachsenen Südeingang.

Der Nordeingang.

Ein Blick in den Nordeingang. Hier hatte offensichtlich jemand versucht zu graben. Da der Bunker eingestürzt ist, kann man da unten leider sowieso nichts mehr finden. Es könnte einem allerdings die Decke auf den Kopf fallen…

Ein Blick über den gesamten Bunker. Links vom Fotostandort ist der Südeingang. Der obere rote Kreis markiert den Nordeingang. Man kann ungefähr die Größe des Bunkers schätzen. Rechts in der Markierung kann man ein Betonteil erkennen, dass wie ein Lüftungsschacht aussieht.

An der Westseite des Bunkers kann man noch etwas sehen, das ganz offensichtlich zum Bunker gehört. Ob es aber ein Seitenarm oder das Ende einer großen Fläche war, ist nicht erkennbar. Man kann allerdings durch einige Spalten sehen, dass es tief runter geht und das hier noch einige verrostete Rohre lang laufen.

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