Treppe

Die Treppe am Viadukt

Nach dem ersten Angriff auf den Viadukt vom 26. November 1944 konnte der Viadukt nicht mehr benutzt werden.

An einer Stelle westlich vom Viadukt, wo bereits eine Weiche für die Umgehungsbahn eingebaut worden war, wurde ein Behelfsbahnsteig eingerichtet. Um dem Personenverkehr aufrecht zu erhalten, mußten die Menschen eine Treppe mit 120 Stufen zum Ort herunter steigen. Das Gepäck luden sie in die Karren, die die Kinder gegen Geld bereit stellten. Die Bauern erkannten jedoch die Einnahmequelle und transportierten Kranke und Gepäck auf ihren Pferdewagen.

Der kleine Viadukt wurde etwas später ebenfalls zerstört. Dabei hatte man allerdings das Glück, dass ein Zug zwischen kleinem und großem Viadukt eingeschlossen wurde. Dies verkürzte den Fußweg der Reisenden enorm, da dieser Zug alle 90 Minuten von einem Viadukt zum Anderen fuhr.

Güterverkehr war jedoch nicht möglich, weil das Umladen zu aufwendig gewesen wäre. Der Güterverkehr wurde über Detmold-Herford-Bielefeld-Ost umgeleitet. Diese Umleitung sollte aber aus wirtschaftlichen Gründen nicht lange aufrecht gehalten werden. Daher wurde mit Hochdruck am Viadukt gearbeitet.

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